Horst Bernhard fotografiert für

LFP

den Kalender 2003 "Underwater", der auf der Photokina 2002 vorgestellt wurde.

sinar ist der weltweit führende Hersteller von digitalen und analogen High End Kamerasystemen. Jedes Jahr zeigt das Unternehmen in einem Kalender, der an Kunden, Agenturen und Kreative auf der ganzen Welt verteilt wird, die kreativen Möglichkeiten des sinar Kamerasystems. Die Idee zum Kalender 2003 "Underwater" stammt von Anselm Schwyn, dem PR-Manager von sinar. Der Kalender erzählt in atemberaubend farbbrillanten und detailtreuen Bildern die Geschichte vom Eintauchen der High End Digitalfotografie ins Wasser.

Die Herausforderung für Horst Bernhard bestand darin, in "Underwater 2003" Luftaufnahme, Landschafts-, People- und Unterwasserfotos in einer homogenen Bildsprache zu vereinen - und dies mit einem Kamerasystem, das noch kein Fotograf je zuvor unter Wasser benutzt hatte. Eine wertvolle Hilfe waren ihm seine intensiven Erfahrungen mit der Luftbildfotografie aus der Bundeswehrzeit sowie die Faszination an seinem Hobby Tauchen, das er bereits seit 1966 ausübt.

Für weitere Informationen und eine größere Bildansichten klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild!

Sinar Kalender - Bild 1 Sinar Kalender - Bild 2
Sinar Kalender - Bild 3 Sinar Kalender - Bild 4
Sinar Kalender - Bild 5 Sinar Kalender - Bild 6
Sinar Kalender - Bild 7 Sinar Kalender - Bild 8

Sinar Kalender - Bild 1

Titelseite des Kalenders 2003

Luftaufnahme aus dem Seitenfensterchen einer Cessna Caravan mit einem Sinarback 44 an einer Mittelformatkamera.

Aus der Hand mit einer sehr kurzen Verschlusszeit von 1/500 s fotografiert.

Sinar Kalender - Bild 2

Januar / Februar 2003

Die Mangrovenbäume stellen den Übergang vom Land zum Wasser dar.

Die Kamera wurde bei dieser Aufnahme ganz knapp über der Wasseroberfläche auf einem Stativ montiert.

Gearbeitet wurde mit 1/125 s Belichtungszeit und zwei seitlichen Aufhellblitzen.

Sinar Kalender - Bild 3

März / April 2003

Die mächtige Brandung auf dem Riff wurde mit der sehr kurzen Verschlusszeit von 1/1000 s fotografiert um das Sprühen der Gischt und die umherfliegenden Wassertropfen möglichst plastisch festzuhalten.

Sinar Kalender - Bild 4

Mai / Juni 2003

Der Moment des Eintauchens in das erfrischende Blau wurde unter Wasser durch ein Loch im Korallenriff eingefangen.

Sinar Kalender - Bild 5

Juli / August 2003

Die Schildkröte erwies sich als sehr geduldiges und verspieltes Modell.

Beeindruckend die ungeheure Detailzeichnung in den Halsfalten und die Farbbrillanz.

Auch hier diente ein Blitz der Marke Subtronic als Aufheller.

Sinar Kalender - Bild 6

September / Oktober 2003

Korallen sind normalerweise bei Tagtauchgängen eher blass. Dank des Unterwasserblitzes und 16 Bit Farbtiefe lassen sich aber die Rottöne der Gorgonia Koralle in überwältigender Leuchtkraft darstellen, die gerade von einem Federstern besucht wurde.

Diese Aufnahme entstand in ca. 12 Metern Tiefe.

Sinar Kalender - Bild 7

November / Dezember 2003

Den tiefsten Punkt unter Wasser erreichte das Team bei der Aufnahme des Wrackes:
Das Segelschiff liegt 25 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund.

Mit 11 Blenden Dynamikumfang lassen sich selbst in dieser Tiefe noch feinste Details in den Flossen der Fische erkennen.

Sinar Kalender - Bild 8

"Making of" des Kalenders "Underwater 2003"

Alle Aufnahmen entstanden, nach gründlicher Vorbereitung im Vorfeld, in nur drei Wochen auf Lady Elliot Island im Great Barrier Reef in Australien. Als Jahreszeit wurde der Winter, also der Juli, ausgesucht, um möglichst klare Wasserverhältnisse, einen großen Reichtum an Unterwasserfauna und optimale Wetterbedingungen zur Verfügung zu haben. Als erster Hersteller von hochauflösenden Digitalrückteilen für Fach- und Mittelformatkameras hat sinar ein solches System in ein eigens für dieses Projekt konstruiertes Unterwassergehäuse einbauen lassen. Dabei konnte Horst Bernhard die Konstruktion des Gehäuses fachlich begleiten, für die sein langjähriger Freund Uwe Kiehl vom Spezialisten für Unterwasserfototechnik UK-Germany verantwortlich zeichnet.

Die Arbeit mit dem sinar Digitalsystem erwies sich als ideal, da auf der sinar eigenen Aufnahmeeinheit sinar Cyberkit auch unter Wasser stets ein großes Preview des Bildes (5" TFT-Bildschirm) zur sofortigen Erfolgskontrolle und eine exakte und effektive Belichtungskontrolle über das Histogramm zur Verfügung standen. Mit einer Speicherkapazität von rund 700 Bildern bei einer Auflösung von 16 Mio. Pixel (Dateigröße 48 MB) ließen sich auch lange Tauchgänge bestmöglich ausnutzen. Die optimale Aufbereitung der Bilddaten für den Druck erfolgte ebenfalls durch Horst Bernhard.